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Gasfackeln

Grundsätzlich wird zwischen Niedertemperatur- und Hochtemperaturgasfackeln unterschieden. Die Wahl der jeweiligen Fackelanlage ist abhängig von der Gaszusammensetzung sowie der geforderten gesetzlichen (17. BImschG) und behördlichen (TA-Luft) Auflagen.

Hochtemperaturgasfackel

Wesentliches Merkmal ist eine Temperatur in der Brennkammer von 850°C bis 1.200°C. In diesem Temperaturfenster werden bei einer Verweilzeit von > 0,3 Sekunden zum einen alle oxidierbaren Bestandteile des Gases praktisch vollständig umgesetzt (Ausbrand von 99,9%). Gleichzeitig wird die Bildung von Stickoxiden begrenzt.

Niedertemperaturgasfackel

Wesentliches Merkmal ist eine Temperatur in der Brennkammer von 850°C. In diesem Temperaturfenster werden zum einen 99% aller oxidierbaren Bestandteile des Gases umgesetzt und es wird gleichzeitig die Bildung von Stickoxiden begrenzt.

Die Anlagen sind so ausgeführt, dass ein sicherer Betrieb gewährleistet ist. Bedienungsorte sind frei zugänglich gestaltet. Der im technischen Angebotsdatenblatt beschriebene Liefer- und Leistungsumfang ist vollständig komplettiert und kalt (ohne Gas) inkl. interner Sicherheitstechnik geprüft und somit voll betriebsbereit auslieferfertig.

Spezielle Gasbrenner

Durch unseren speziell für Ihre Anwendung designten Gasbrenner lassen sich problemlos Schwankungen im Regelbereich von ca. 30 – 100% sauber verbrennen. Sicherheitstechnisch relevante Bauteile sind gemäß der Vorgabe aus DIN, GUV, TR und EN-Normen mit der entsprechend notwendigen Kennzeichnung ausgeführt und durch die entsprechenden Zertifikate nachgewiesen.

 


Richtlinien und Normen

Bei der Planung, Errichtung und Inbetriebnahme der Fackelanlagen ist stets der Stand der Technik berücksichtigt. Folgende einschlägigen Richtlinien, Normen und sonstige relevante Regelwerke werden beachtet:

  • Richtlinien: 2006/42/EG
    94/9/EG „ATEX“
  • EG-Richtlinie 204/108/EG „Elektromagnetische Verträglichkeit“
  • BetrSichV Betriebsschutzverordnung
  • Abgewandte Normen DIN EN 298, DIN EN ISO 12100, DIN EN 415-2, DIN EN 418
    DIN EN 563, DIN EN 746-2, DIN EN 13849-1, DIN EN 1037, DIN EN60204-1, DIN EN ISO 7010
  • TA – Luft Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft
  • DVGW-Regelwerke Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V.
  • KAS-28 Merkblatt Biogas Dachverband e.V.

Die jeweiligen Funktionen, Werte und die Betriebszustände von der Gasfackel werden erfasst und ausgewertet. Die Meldungen und Signale werden in Form von potentialfreien Kontakten und 4..20 mA Signalen an die Leitwarte gesendet. Darüber hinaus können die Funktionen, Werte und Betriebszustände am Schaltschrankdisplay vor Ort abgefragt werden. Die Betriebszustände und Störungen der Fackelanlage werden mit Hilfe optischer Leuchtmelder am Steuerschaltschrank sichtbar dargestellt.

 

Grundsätzlich sind die Gasfackelanlagen von FFE-Solutions GmbH wie folgt ausgeführt:

*Fackelanlage als plug-and-play-Anlage aufgebaut,

*Flammrohr, Gasstrecke und Brennertechnologie in Edelstahl ausgeführt,

*Schaltanlage ausgeführt mit eigener zertifizierter Brennersteuerung (Mehrfachzündung, schnelle Fehleranalyse möglich),

*zwei verschiedene Betriebsarten (Hand-/Automatikbetrieb) , die jeweils durch den Start-umschalter an der Fackelsteuerung *gewählt werden müssen,

*keine Einzelteile, Anbauteile, angehängte Gewerke, alles integriert,

*Fackelkonstruktion mit massiver Rahmenbauweise, keine zusätzliche Seilabspannung notwendig.

Referenzen